"Wir informieren Dich schnell und direkt - Transparenz und Bürgerbeteiligung sind uns wichtig!"
Dietmar

Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Südwegs im Bauausschuss
Im Bauausschuss der Gemeinde Dassendorf am 19. Juni 2025 stand die geplante Sanierung des Südwegs im Mittelpunkt. Rund 50 Anwohner:innen aus Südweg, Dubberskamp und Querweg waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit zum Austausch.
Der Ausschussvorsitzende Christian Albrecht (IDA) berichtete zunächst über die laufenden Instandsetzungsarbeiten an verschiedenen Straßen sowie dem Stand zur punktuellen Renovierung der alten Turnhalle. Außerdem hat die Lenkungsgruppe zur kommunalen Wärmeplanung ihre Arbeit aufgenommen; erste Zwischenergebnisse sollen im September vorgestellt werden.
Zum Südweg stellte Planungsingenieur Stephan Weis den aktuellen Planungsstand und verschiedene Ausgestaltungsvarianten vor. Er machte deutlich, dass der Regenwasserkanal unter dem Südweg in die Jahre gekommen ist: Die alten Rohre haben zu geringe Durchmesser und weisen rund 60 Schadstellen auf. Bei Starkregen könnten sie die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Geplant ist daher ein komplett neuer Kanal mit größerem Querschnitt, der nicht nur den Südweg, sondern auch die Einmündungen Dubberskamp und Querweg entwässert, was die Sanierungskosten deutlich nach oben treibt.
Im Hinblick auf die Straßensanierung an sich wurden verschiedene Varianten für die bauliche Ausführung des rund 5,5m breiten Südwegs vorgestellt. Die Verkehrsfläche soll künftig von allen Verkehrsteilnehmenden zusammen genutzt werden – ein getrennt ausgebauter Fußweg ist künftig aufgrund der Straßenbreite nicht vorgesehen. Alle Anwesenden erhielten Rederecht und konnten Ihre Meinungen zu den Themenfeldern einbringen. Zu den einzelnen Sanierungsalternativen wurden Abstimmungen unter den Anliegerinnen und Anliegern durchgeführt. Besonderer Augenmerkt wurde darauf gelegt, zu verhindern, dass sich der Südweg aufgrund einer zu offenen Bauweise zu einer „Rennstrecke“ entwickelt. Es gab viele Aspekte abzuwägen – von der Frage der Oberflächengestaltung (Asphalt vs. Betonpflasterung, Anlage von wassergebundenen Versorgungsstreifen vs. vollflächige Pflasteroberfläche) über die Anlage von Parkplätzen und optischen Verengen bis hin zu Regelungen der Geschwindigkeit (Spielstraße vs. Tempo 30 Zone).
Es wurde kontrovers diskutiert. Das Meinungsbild unter den Anliegerinnen und Anliegern – insbesondere hinsichtlich möglicher Geschwindigkeitsregelungen hielt sich aufgrund der unterschiedlichsten Interessenlagen die Waage. Bürgermeisterin Falkenberg machte auch noch einmal deutlich, dass Entscheidungen hinsichtlich der Verkehrsanordnungen dem Kreis obliegen und von der Gemeinde lediglich vorgeschlagen werden können.
Insgesamt kann man außerdem sagen, dass sie Sanierung des Südwegs eine notwendige, aber kostenintensive Maßnahme darstellt, die allein durch die Gemeinde getragen wird und sich in einem wirtschaftlichen Rahmen bewegen muss.
Am Ende der intensiven Diskussion fasste der Bauausschuss die Empfehlungen für den Beschluss durch die Gemeindevertretung zusammen: Erneuerung des Regenwasserkanals, Neubau der Straße mit Betonpflaster, Einführung einer Tempo-30-Zone und eine Fahrbahnbreite zwischen fünf und fünfeinhalb Metern. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sollen so gewählt werden, dass sie sowohl die Sicherheit erhöhen als auch die Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigen. Ein besonderer Wunsch vieler Teilnehmenden ist, dass genügend Parkplätze vorgesehen werden, wenn es zu einer sog. „Spielstraße“ kommen sollte. Auf einer solchen gilt Schrittgeschwindigkeit und alle Verkehrsteilnehmenden sind gleichberechtigt. Geparkt werden dürfte dort ausschließlich auf dafür ausgewiesenen Parkplätzen.
Christian Albrecht
Aus dem Ausschuss für Bildung und Soziales
Am 18. Juni 2025 fand die erste Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales unter der Leitung der neuen Vorsitzenden, Dr. Heike Gawor (IDA), statt. Zu Beginn der Sitzung dankte sie dem bisherigen Vorsitzenden, Dr. Albrecht Sakmann (CDU), für sein langjähriges
Engagement.
Themenschwerpunkte der Sitzung
Im Mittelpunkt der Sitzung standen Angelegenheiten rund um Kindertageseinrichtungen (Kitas). Dies umfasste insbesondere die Vorstellung der Arbeit örtlicher Kitas sowie einen Einblick in die Praxis einer Waldgruppe. Des Weiteren wurden die Kita-Reform in Schleswig-
Holstein, die Kita-Bedarfsplanung für die Jahre 2025–2030 sowie die Änderung der Betreuungssatzung der Kita Spatzennest behandelt.
Die Bedeutung von Kindertageseinrichtungen nimmt in allen Gemeinden stetig zu. Einerseits ist die Kinderbetreuung ein immer wichtigerer Faktor für Berufstätige und Neubürger sowie für die Förderung von Chancengleichheit. Andererseits gewinnt die frühkindliche Bildung,
insbesondere die Entwicklung sozialer, emotionaler und kognitiver Fähigkeiten in den ersten Lebensjahren, als Grundlage für die Zukunft der Kinder zunehmend an Bedeutung.
Evangelischer Kindergarten Dassendorf/Brunstorf

Frau Birgit Westensee, die seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit Frau Sonja Troll die Kita leitet, gab Einblicke in die Arbeit und Struktur der beiden Einrichtungen. Da die Gemeinde Brunstorf nicht dem Amt Hohe Elbgeest zugeordnet ist, gibt es zwei "Haushalte", die jedoch ein gemeinsames pädagogisches Konzept verfolgen. Die inhaltliche Arbeit orientiert sich an den "Leitlinien zum Bildungsauftrag" des Landes Schleswig-Holstein und am „Situationsansatz“. Als evangelischer Kindergarten basiert die pädagogische Arbeit auf einem christlichen Menschenbild.
Die Kita verfügt insgesamt über 80 Elementarplätze und 30 U3-Plätze (für Kinder von 1–3 Jahren).
Zentrale Aspekte der pädagogischen Arbeit sind:
- Individuelle, stärkenorientierte Entwicklungs- und Bildungsbegleitung
- Wertschätzender Umgang miteinander und Beteiligung der Kinder an Entscheidungsprozessen
- Vielfältige Sinnes- und Bewegungsangebote im pädagogischen Alltag
- Umfassende Erfahrungsmöglichkeiten im Bereich Natur- und Umweltbildung
- Projektarbeit mit den ältesten Kindern
- Vielfältige religionspädagogische Arbeit

Zum Team gehören ErzieherInnen, Sozialpädagogische AssistentInnen, SozialpädagogInnen sowie eine Diakonin. Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die enge Zusammenarbeit mit den Eltern, anderen Gremien und dem Förderverein "Kirchenmäuse", die wesentlich zur pädagogischen Arbeit beitragen.
In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Kita-Plätzen erheblich größer als das Angebot, und es fehlten Fachkräfte. Die Situation hat sich sowohl bei der Nachfrage nach Kita-Plätzen als auch personell wesentlich entspannt. Im kommenden Jahr feiert der Evangelische Kindergarten sein 50-jähriges Bestehen.
Kommunaler Kindergarten „Spatzennest“

Frau Karla Zager, die seit 1996 die Einrichtung leitet, gab einen Einblick in die Arbeit und Struktur der Kita Spatzennest.
Der kommunale Kindergarten bietet insgesamt 75 Betreuungsplätze an: drei Gruppen für Kinder von 3–6 Jahren und eine Gruppe für Kinder von 1–3 Jahren.
Die Betreuungszeiten variieren in den Gruppen:
- Vormittagsgruppe: 8:00 – 12:00 Uhr
- Halbtagsgruppe: 8:00 – 14:00 Uhr
- Ganztagsgruppe: 8:00 – 16:00 Uhr
- Krippengruppe: 8:00 – 16:00 Uhr
Diese Zeiten können durch Früh- und Spätdienste auf 7:00 – 17:00 Uhr erweitert werden. Eine besondere Rolle im pädagogischen Team spielen die "Springer", die flexibel eingesetzt werden können und somit eine verlässliche Betreuung der Kinder gewährleisten.

Auch für die Kita Spatzennest hat sich die Situation hinsichtlich der Nachfrage nach Kita-Plätzen und der Personalausstattung im Vergleich zu den vergangenen Jahren entspannt. Es wäre wünschenswert, ein oder zwei Plätze für Neubürger freihalten zu können.
Waldgruppe „Die Trolle“

Frau Martina Koos, die seit über 25 Jahren das Familienzentrum Regenbogen in Geesthacht leitet, stellt die zur Einrichtung gehörende Waldgruppe vor.
In der Waldgruppe werden seit 2002 täglich bis zu 16 Kinder von zwei Erzieherinnen von 8:00 – 14:00 Uhr betreut. Bei jedem Wetter treffen sich "die Trolle" im Alter von 3–6 Jahren am Bauwagenplatz im Stadtteil Grünhof-Tesperhude. Dort stehen zwei beheizbare Bauwagen für die Kinder und zur Lagerung von Materialien zur Verfügung.
Im Gegensatz zu traditionellen Kindergärten verbringen die Kinder der Waldgruppe die meiste Zeit im Freien. Dort gibt es viele Lieblingsplätze, an denen es stets etwas zu entdecken, zu sammeln oder zu bauen gibt. Der Wald regt das eigenständige Lernen und die Kreativität der Kinder an und fördert das Verständnis für die Umwelt. Verschiedene Bewegungsanlässe unterstützen die Motorik, den Gleichgewichtssinn und die Selbstwahrnehmung.
Der Zuspruch für eine Waldgruppe hängt wesentlich vom Netzwerk der Elternschaft ab (z.B. Hol- und Bringservice, besondere Klientel, Naturverbundenheit).


Aus dem Ausschuss kam die Frage auf, ob Kinder und Erzieher der Waldgruppe häufiger krank seien. Dies ist nicht der Fall. Auch das Thema "Vorbereitung auf die Schule" wurde erörtert: Kinder der Waldgruppe erhalten eine intensive Vorschularbeit, sodass hier keine Defizite erkennbar sind.
Eine weitere Frage bezog sich darauf, wie schnell eine Waldgruppe eingerichtet werden kann (z.B. bei unvorhergesehenem, dringendem Bedarf an Kitaplätzen). Mit Personalbeschaffung, Genehmigung der Einrichtung, Anmeldung bei der Unfallkasse etc. muss mit einer Planungszeit von etwa einem ¾ Jahr gerechnet werden. Es gibt Erzieherinnen und Erzieher, die sich bewusst für eine Waldgruppe entscheiden, sodass die Personalgewinnung hier keine Hürde darstellt. Somit könnte eine Waldgruppe im Bedarfsfall eine finanziell günstige und zeitlich schnelle Lösungsmöglichkeit für kurzfristig höhere Betreuungsbedarfe sein.

Kita-Reform Schleswig-Holstein und Bedarfsplanung
Frau Josephine Kasper erläuterte das neue KitaG anhand der Vorlage "Überblick der wesentlichen Punkte des Gesetzes zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflegestellen (KitaG)".
Frau Kasper berichtete über eine Bedarfsabfrage zur Ausdehnung der Betreuungszeiten in der Kita Spatzennest, bei der sich kein nennenswerter Bedarf ergeben hat. Des Weiteren führte sie aus, dass die Berechnung der künftigen Entwicklung von einer Versorgungsquote von 65 % im Krippen- und 90 % im Elementarbereich ausgeht. Diese Werte werden aktuell nicht erreicht; die derzeitige Quote liegt bei 52 % bzw. 85 %.
Die derzeitigen Bedarfszahlen lassen eine Notwendigkeit für die Errichtung weiterer Kita Plätze zurzeit nicht erkennen.
Dr. Heike Gawor
"Coffee & Play": Ein Nachmittag voller Begegnungen und wertvoller Impulse
Die Premiere von "Coffee & Play" in Dassendorf war ein voller Erfolg! Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung versammelten sich zahlreiche junge Familien, um einen entspannten und inspirierenden Nachmittag zu genießen.
Die Idee war so einfach wie effektiv: Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen in angenehmen Gesprächen neue Kontakte knüpfen konnten, hatten die Kinder die Freiheit, nach Herzenslust zu spielen und zu toben.
Und genau das geschah! Unabhängig davon, ob sich die Kleinen bereits kannten oder nicht – der Spielplatz entwickelte sich schnell zum fröhlichen Hotspot. Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Bekanntschaften zu schließen. Dabei wurde auch lebhaft über die Wünsche für den Spielplatz diskutiert.
Ganz oben auf der Wunschliste an die Dassendorfer Politik stehen mehr Schatten und eine WC-Anlage mit Waschbecken! Dies scheint dringend nötig, wie das „Verschwinden“ einiger Kinder hinter dem Stromhäuschen deutlich zeigte.

Weitere Anregungen umfassten eine Matschküche mit Wasserpumpe, einen Unterstand, ein Klettergerüst, eine Malwand, einen Parcours, ein Trampolin und eine Rutsche – und noch vieles mehr.
Am Ende waren sich alle einig: Der Nachmittag war einfach klasse! Die gelungene Premiere verdeutlicht das Bedürfnis nach solchen unkomplizierten Treffen. Der Wunsch nach einer Wiederholung von "Coffee & Play" wurde laut geäußert – am liebsten als feste Einrichtung im Dassendorfer Terminkalender.
Mit "Coffee & Play" hat Dassendorf einen vielversprechenden Grundstein für eine noch stärkere Gemeinschaft und eine familienfreundlichere Infrastruktur gelegt.
Dr. Heike Gawor
Wie wollen wir die Zukunft neu ordnen?
Ein langjähriger Freund zog in ein neues Haus und sagte stolz: „Aus dem Haus habe man einen Blick in die Zukunft!“ Das stimmte, denn das Grundstück lag direkt am Friedhof.
Damit sind wir auch beim Thema: In der letzten Sitzung des Ausschusses Umwelt/Sicherheit wurde intensiv darüber beraten, warum immer weniger Angehörige die Möglichkeit der Beisetzung auf dem Dassendorfer Friedhof in Anspruch nehmen. Als Gründe hierfür wurden unter anderem genannt:
Viele Angehörige wohnen nicht mehr in Dassendorf. Die Grabpflege gestaltet sich dadurch aufwendig und schwierig.
Die Gesamtkosten für Nutzung und Pflege der Grabstätten steigen zunehmend.
Für die Gemeinde bedeutet diese Entwicklung:
einen wachsenden Zuschussbedarf zur Unterhaltung und Betrieb des Friedhofs und
ein unattraktives Erscheinungsbild durch vermehrte Leerflächen.
Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, insbesondere auch nachfolgende Anregungen umfassend zu prüfen und ggf. umzusetzen:
- Verzicht auf die weitere Nutzung bereits leerstehender Flächen entlang der Straße zur Verdichtung der Gräberfläche Dadurch optimierte, wirtschaftliche Pflege zusammenhängender Flächen
- Stärkere Nutzung und Aufwertung des Bereichs mit altem Baumbestand abseits der Straße zur Steigerung der Attraktivität
- Ermittlung von Ansätzen zur Kostenminimierung
- Errichtung pflegeleichter, ansprechender Stelen für Urnengräber
- Bessere Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere über eine ansprechende Website
Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse und Anregungen zu diesem Thema haben.
Dietmar Koos
Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Sicherheit
Gestalten in Dassendorf
Im letzten Planungsausschuss wurde das Thema einer Gestaltungssatzung weiter beraten, um ein differenziertes Meinungsbild zu erhalten.
Nach unserer Auffassung besteht aktuell kein Bedarf, in der Waldsiedlung über die bestehenden Festsetzungen in den Bebauungsplänen hinaus weitere gestalterische Vorgaben zu erlassen.
Unser Dorf vermittelt insgesamt keinen Eindruck, der eine zusätzliche Regelung zur Verhinderung potenzieller Bausünden oder zur Festlegung neuer Bauvorgaben rechtfertigen würde. Auch im Hinblick auf nicht erwünschte Pflanzungen oder Einfriedigungen sind weitergehende Festsetzungen wenig zielführend, da sie solche Maßnahmen nicht vollständig verhindern können.
Natürlich sind uns auch einzelne Gestaltungsformen bekannt, die wir aus subjektiver Sicht als 'unerwünscht' empfinden. Statt jedoch zusätzliche Regelungen zu erlassen, halten wir es für sinnvoller, auf bestehende gesetzliche Vorgaben – beispielsweise zum Verbot oder zur Einschränkung von Schottergärten – hinzuweisen. Darüber hinaus könnte eine Informationskampagne zu regionalen und insektenfreundlichen Pflanzen hilfreiche Impulse geben.
Angesichts der ohnehin bereits umfassenden Regelungsdichte im Bauwesen sehen wir es als nicht zielführend an, durch eine Gestaltungssatzung weitere bürokratische Hürden zu schaffen. Vielmehr sollten bestehende Informationsangebote gestärkt
und Bürgerinnen und Bürger gezielt über nachhaltige und ortsbildgerechte Gestaltungsmöglichkeiten informiert werden.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Interesse und Anregungen zu diesem Thema haben: www.ida-dassendorf.de
Reinhard Schmüser, IDA
Mitglied des Planungsausschusses
Es grünt so grün…
Wir hatten im letzten ‚Sachsenwalder‘ über unsere Ziele berichtet. Dabei liegen uns Umweltschutz und Nachhaltigkeit besonders am Herzen.
Passend zum Frühling möchten wir erneut auf dieses wichtige Thema eingehen. Ohne Sonne hätten wir kein „grün“ auf der Erde, was uns alte Volkslieder und Musicals immer wieder vor Augen führen. Doch die Sonne birgt Gesundheitsrisiken: Übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände können Hautkrebs verursachen. 2021 stieg die Zahl der im Krankenhaus behandelten Fälle um fast 75% im Vergleich zu
2001 (Quelle: Statistisches Bundesamt).
Wir sollten daher den Aufenthalt im Freien möglichst im Schatten verbringen. Doch der Klimawandel mit Hitzestress, verdichteten Böden, Starkregen und mangelndem Wurzelraum erschwert das Finden geeigneter Schattenspender. Eine Handreichung zu „Zukunftsbäumen für den Garten“ könnte dabei helfen.
Wir empfehlen dazu:
https://www.gruen-ist-leben.de/themen-produkte/oeffentliches-gruen/zukunftsbaeume/
https://www.lwg.bayern.de/landespflege/urbanes_gruen/085113/index.php
Wir wünsche allen einen wunderbaren Sommer – mit viel gesundem Schatten.
Grünkohlessen der CDU im Fahrenkrug - alles andere als 'oldschool'!
Am 23. Januar fand das traditionelle Grünkohlessen des CDU-Ortsverbandes im Fahrenkrug statt. Neben den Mitgliedern der CDU nahmen auch Vertreter der IDA und der SPD an diesem geselligen Ereignis teil.
In einer Atmosphäre des harmonischen Miteinanders wurden bei leckerem Grünkohl und herzhaften Beilagen zahlreiche nette Gespräche geführt. Dabei ging es sowohl um politische Themen als auch um unpolitische Belange, was die Vielfalt der Gespräche und die Offenheit
der Teilnehmer unterstrich. Dieses Grünkohlessen stellte ein hervorragendes Beispiel dafür dar, wie Menschen mit auch teilweise unterschiedlichen Auffassungen in einem freundlichen und respektvollen Rahmen zusammenkommen können. Es zeigte, dass ein konstruktiver Dialog und ein harmonisches Miteinander auch über Parteigrenzen hinweg möglich sind.
Der Dank der teilnehmenden IDA-Mitglieder gilt den Organisatoren des CDU-Ortsverbandes, die es ermöglichten, dass auch andere politische Kräfte an diesem schönen Abend teilnehmen konnten. Solche Veranstaltungen fördern das Verständnis und den Zusammenhalt in unserer Gemeinde und sind ein wichtiger Beitrag zur politischen Kultur.
Artikel „Neue Situation in der Gemeindevertretung“ durch die Bürgermeisterin im Sachsenwalder
„…Allerdings belegen die drei Mitglieder der neuen IDA-Fraktion GV-Sitze, die durch das Wahlergebnis der WIR-Wählergemeinschaft belegt wurden…“. Ja, und das ist rechtskonform.
Etwas derartiges soll 2016 schon einmal vorgekommen sein, als zwei Mitglieder die SPD unter Beibehaltung ihrer Mandate verließen (nach unseren Informationen hießen diese Mitglieder seinerzeit Martina Falkenberg und Wilfried Falkenberg). Wer Historie mag, kann hier nochmal nachlesen: https://www.spd-dassendorf.de/meldungen/stellungnahme-der-spd-dassendorf-zum-austritt-von-martina-falkenberg-aus-der-spd-und-der-spd-fraktion/.
Ist die Situation also wirklich so „neu“?
Aktuelle Veröffentlichungen der Bürgermeisterin zur neuen Gemeindevertretung
„Mit 10 Stimmen von CDU, SPD und IDA wurden bereits im Planungsausschuss einstimmig beschlossene Flächennutzungs- und Bebauungsplan-Aufstellungsbeschlüsse von der Tagesordnung genommen.“
Ja, das stimmt – fast; denn erstens waren nur 8 Stimmen. Und zweitens hat die Bürgermeisterin dabei aber vergessen zu berichten, dass sie selbst mit Mail vom 04.12.2024 an die Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen hatte, „den Beschluss des PV-Konzeptes auf eine der nächsten Sitzungen zu verschieben“. Das betraf die Tagesordnungspunkte 9 und 10, die übrigens ebenfalls bereits vom Planungsausschuss einstimmig beschlossen worden waren.
Hintergrund für die Änderungen an der Tagesordnung war, dass die aktualisierten Projektunterlagen zwar bei der Bürgermeisterin –nicht aber den anderen Fraktionen vorlagen - und sie, wie auch ihr Ehemann als Vorsitzender des Planungsausschusses, die frisch eingegangenen Unterlagen aufgrund der „vielen Textergänzungen“ - nicht seriös bearbeiten konnte. Das fand die Zustimmung aller Fraktionen. Schnellschüsse sollten vermieden werden.
Wegen des inneren Sachzusammenhanges beantragten CDU, SPD und IDA darüber hinaus jedoch, auch die Behandlung des dazugehörigen Tagesordnungspunktes 11 des Photovoltaik-Freiflächen-Konzeptes auf die nächste Gemeindevertretersitzung zu verschieben. Da die Gemeindeordnung in § 39 Abs. 3 vorsieht, dass bei ähnlichen Beschlüssen der „am weitesten von dem ursprünglichen Antrag abweichende“ zuerst zu behandeln ist, wurde diesem Antrag mit den Stimmen der CDU, SPD und IDA entsprochen. Das bedeutet, dass zwei von den drei Themen wie von der Bürgermeisterin gewünscht beschlossen wurden und nur der dritte Punkt nicht ihre Zustimmung fand. (So viel zur „Blockadehaltung“ der anderen Fraktionen).
Weil nun aber aufgrund des zweimonatigen Zeitraumes bis zur nächsten Gemeindevertretung im Februar das Projekt ruhen musste, schlug die SPD vor, eine zusätzliche Sitzung für Januar vorzusehen, um die „Ruhezeit“ zu halbieren. Dieser Vorschlag wurde jedoch von der Bürgermeisterin umgehend abgelehnt. Sollte ihr die Zügigkeit des Projektes vielleicht doch nicht so am Herzen liegen?
Wir hoffen – nachdem die Wogen hoffentlich bald geglättet sind – wieder auf einer sachlicheren Ebene um gute Ergebnisse für unser Dorf ringen zu können.
Stellungnahme zur Stellungnahme zur Stellungnahme?!
Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, ausschließlich positive und konstruktive Beiträge zu liefern - nach der Lektüre des aktuellen Sachsenwalders und der WIR Homepage sehen wir den Bedarf für etwas Klarheit und unseren Blick auf die Dinge.
Man kann dem Sachsenwalder und der Stellungnahme der WIR-Fraktion zu unserem Austritt entnehmen, dass Martina Falkenberg und der innere Kreis der WIR-Fraktion sehr frustriert über die sich nun veränderte politische Landschaft in Dassendorf sind. Wir finden es bedauerlich, dass sie die Chance für mehr Diskurs und Austausch zur Steigerung der Qualität von Entscheidungen nicht sieht, respektieren aber ihre Perspektive, die in vielen Punkten eine andere ist als unsere (z.B. die Frage des Umgangs in der Fraktion miteinander, freie Meinungsbildung, die Entschlossenheit, mit der man Projekte angeht oder auch, in wie weit man politisches Kalkül über die Ziele des Dorfes stellen sollte) – sehen uns aber auch über die Reaktion der WIR in unserer Entscheidung bestätigt, die im Vorgehen genau das zeigt, was wir nicht mehr wollen:
Konfrontation, bewusste Distanz, einseitige (pessimistische) Betrachtungsweise, gezielte Vorwürfe, einen Graben zwischen ‚uns‘ und den anderen, ewig lange Diskussionen, ohne zum Punkt zu kommen und der ständige Blick auf die Wählerstimmen und ‘verkaufbare Erfolge’, anstatt die Dinge zum Wohle des Dorfes offen und vor allem zielorientiert anzugehen. Daher hatten wir uns ja auch zu einem Austritt entschieden und möchten in Zukunft anders arbeiten.
Ihr werdet hier keine ‚Gegenstellungnahme‘, Rechtfertigungen oder Ähnliches finden – Blickwinkel auf Dinge sind unterschiedlich – und manchmal kann man das auflösen (z.B. durch Hinterfragen), manchmal bleiben die Perspektiven auch unterschiedlich stehen. Es sei nur kurz erwähnt, dass niemand eine Wählergemeinschaft ‚mal eben so verlässt‘ oder den Aufwand einer Neugründung auf sich nimmt, gerade, wenn man es auf Basis einer wertorientierten Haltung tut. Es ‚gärte‘ eine ganze Weile in der WIR – ignoriert, überhört und zerredet von einem sog. ‚Inneren Kreis‘, der die Geschicke der Fraktion mit Macht lenken möchte…mit Blick auf die schon verstrichene Zeit und die auch uns bekannte Dauer von politischer Entscheidung und Umsetzung haben wir (nach wirklich reiflicher Überlegung und mehreren Versuchen einer offenen Diskussion) die Konsequenzen gezogen - love it, change it - or leave it.
Wie klar wir den Punkt getroffen haben zeigt sich im angestrengten Versuch Frau Falkenbergs, ihre Kommunikationshoheit als Bürgermeisterin im Sachsenwalder an tatsächlich allen Stellen zu nutzen, um von der Frage abzulenken, welchen Anteil sie selbst (und ihr ‘Inner Circle’) an der aktuellen Situation hat - und warum gerade die Neuen aus der Fraktion nach viel Einsatz im Wahlkampf nun nach 1,5 Jahren entnervt die Bremse ziehen, weil sie sich eine direkte Zusammenarbeit nicht mehr vorstellen können. Ausgerechnet sind es diese Personen, die bereits andere ersetzt haben, die nach einer Legislaturperiode kein Interesse mehr an der Mitarbeit in der rosaroten WIR Fraktion hatten.
Wir schauen jetzt sehr zuversichtlich auf die Zukunft, da wir der festen Überzeugung sind, dass eine Vielzahl von Perspektiven und Fähigkeiten zu besseren Ergebnissen führt – gerade, wenn man sich nicht auf wenige (und seit Jahren immer die gleichen) Player verlässt und damit den Zugang für andere und weitere Expertisen systematisch ausschließt. Von den anderen Fraktionen bekommen wir gerade sehr viel Zuspruch mit der Idee, regelmäßig gemeinsam und interfraktionell über die großen Vorhaben in Dassendorf zu diskutieren, Schwerpunkte zu setzen und dann auch zielgerichtet, mit einer transparenten Kommunikation und schnell umzusetzen. Wir haben viel vor – und die Mittel sind beschränkt. Es wird also gar nicht ausbleiben, dass wir unter Eurer Einbeziehung als Bürger und Bürgerinnen von Dassendorf und allen wichtigen Beteiligten schauen, wie wir die Dinge gestemmt bekommen - und was wir gemeinsam als die wichtigsten Vorhaben für die Zukunft erachten.
Auch teilen wir Frau Falkenbergs Einschätzung nicht, dass die Neujustierung von Ausschüssen zu einer Verlangsamung führt - oder die Politik sich gar ‘um sich selbst drehen’ will - oder noch besser ‘sich jetzt hier alle Leute selbst verwirklichen möchten’, sondern dass Diskussion letztendlich zu besseren Entscheidungen und langfristig positiveren Entwicklungen führen, als eine von einem kleinen Kreis getroffene und dann mit einer Mehrheit durchgesetzte Idee. Wir hoffen, dass wir auch die WIR überzeugen können, irgendwann wieder gemeinsam an den Vorhaben zu arbeiten - in der Gemeindevertretung führt auch für die WIR kein Weg daran vorbei. Wir haben den Eindruck, dass dies für einen Großteil der Fraktion möglich und realistisch erscheint, und freuen uns darauf!
Ein frohes neues Jahr für Euch alle
Heike, Brigitte, Dietmar, Jörg, Reinhard und Christian
Bürgerinformation für den Sachsenwalder 01/2025
Manchmal zeigt sich erst im gemeinsamen Arbeiten, dass die Vorstellungen von der Art und Weise der Zusammenarbeit voneinander abweichen. So ging es uns mit der WIR-Wählergemeinschaft, der wir 2023 mit viel Engagement und großen Erwartungen beigetreten sind. Unsere Erfahrungen haben uns gezeigt, dass wir uns eine Zusammenarbeit wünschen, die auf Offenheit, gegenseitigem Respekt und einer gemeinsamen Suche nach den besten Lösungen basiert – Werte, die wir nun in einer neuen Fraktion verwirklichen möchten.
Als gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Dassendorf ist es unsere Aufgabe, stets das Beste für unseren Ort zu bewirken – über alle Fraktionsgrenzen hinweg. Diese ehrenamtliche Arbeit verlangt viel Zeit und Engagement neben Beruf und Familie. Umso wichtiger ist es, dass wir dabei Freude empfinden und in einem offenen, respektvollen Miteinander die besten Lösungen für Dassendorf entwickeln können.
IDA – Ideen für Dassendorf ist unsere neue Fraktion und Wählergemeinschaft. Sie ermöglicht es uns, unsere politischen Vorstellungen und Ziele so zu verfolgen, wie wir es uns wünschen: Durch offene Diskussionen, den Austausch von Impulsen und unvoreingenommene Zusammenarbeit mit allen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern – unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit. Denn das Wohl der Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die WIR-Fraktion zu verlassen und unter Beibehaltung unserer Mandate eine neue Fraktion zu gründen.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr. Lassen Sie uns gemeinsam für ein lebenswertes Dassendorf arbeiten.
Dr. Heike Gawor, Christian Albrecht, Dietmar Koos.